Die Köpfe des CityLAB: Myrian Rigal

Von Myrian Rigal – 30. März 2026

Mit der Serie „Die Köpfe des CityLAB“ stellen wir euch jeden Monat ein Teammitglied vor. Dieses Mal: Myrian Rigal, Produkt Managerin im CityLAB.

„Das CityLAB ist für mich ein Ort der Begegnung, an dem Ideen partizipativ erprobt und als konkrete Lösungen in die Anwendung kommen.“ – Myrian Rigal, Produkt Managerin, CityLAB Berlin

Wer bist Du und welche Rolle hast Du am CityLAB? 

Ich arbeite als Produkt Managerin im Prototyping Team. Product Management bildet die Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung, Design und Nutzerbedürfnissen ab. Es geht darum, eine richtige Lösung für ein echtes Problem zu finden. Denkt an eure Lieblingsapp auf dem Handy und wie sie Euch das Leben erleichtert. 🙂 

Was ist Dein Background? 

Ursprünglich komme ich aus den Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Medien und Informatik. Nach dem Masterstudium in London habe ich in einer EduTech Charity gearbeitet und war danach im Bereich Product in verschiedenen Branchen unterwegs: vom Verlagswesen über die Gastronomie bis hin zur Immobilienwelt. 

Was magst Du an Deiner Arbeit am CityLAB besonders? 

Neben dem weltbesten Team inspiriert mich unsere Mission jeden Tag aufs Neue: Berlin für alle Menschen da draußen noch lebenswerter zu machen. Diesen Spirit spürt man am CityLAB. Wir sind wie eine eingeschworene Crew auf Innovationskurs: meistens mit voller Kraft voraus, manchmal mit Gegenwind, aber immer mit Begeisterung dabei! 

Woran arbeitest Du gerade? 

Das anschaulichste Beispiel ist der KI-Ausbildungsassistent. Wir entwickeln gerade eine Web-Anwendung, die jungen Menschen dabei hilft einen Ausbildungsplatz zu finden. Unsere Anwendungen werden alle Open Source veröffentlicht, das heißt jede:r kann Vorschläge für Verbesserungen machen und den Code für die kreative Nachnutzung verwenden. 

Welches Bild beschreibt Deine Arbeit am Besten? 

Quelle: Productboard

Vervollständige den Satz “Das CityLAB ist für mich ein Ort …… 

…, der Begegnung, an dem Ideen partizipativ erprobt und als konkrete Lösungen in die Anwendung kommen.“ 

Die wichtigste Erkenntnis durch Deine Arbeit am CityLAB? 

Echte Veränderung entsteht im Experiment und wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. 

Was ist das Verrückteste, was Dir je im LAB passiert ist? 

Nicht verrückt, sondern eine erfrischende Abwechslung zur Arbeit am Schreibtisch: wir haben bei einem Spielzeughändler große Schaumstoffwürfel bestellt und im Lab damit weitergebaut. Solche physischen Prototypen gibt es in unserer Ausstellung zu sehen, kommt vorbei! 

Was gibt’s heute in der Mittagspause?

Schaffe ich selten, aber ein echter Geheimtipp sind die Galettes von Le Bretagne in der Marheinekehalle im Bergmannkiez! 

Was könntest Du anderen Leuten beibringen?

Was ist der Unterschied zwischen Projekt und Product Management? Wie wird aus einer guten Idee ein praktischer Prototyp? Vielleicht noch wie man bei drei Kindern nicht völlig durchdreht. Spoiler: ist ein sportliches Ziel! 

Welche(n) Newsletter hast Du abonniert? / Was liest Du gerade?

Mit Bezug zur Arbeit z.B. Product Hunt und TLDR. 

Was ist Dein Lieblingsort in Berlin? 

Ganz klar das Tempelhofer Feld. Weite Blicke tun der Seele gut.